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SOMMER – DUETT – XVI

Iris Band / Malerei / Halle
Almuth Lohmann -Zell / keramische Plastik / Halle
vom 25. Juni - 21. September 2019

Iris Band

Vita

1961 Geburt in Meißen
1977 - 79 Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste, Dresden
1979 Abitur
1980 - 86 Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein, in den Fachbereichen Emaille, Metall und Malerei
1986 Diplom als Malerin/ Grafikerin
seit 1986 freischaffend tätig
1987 Geburt des Sohnes Georg
1991 Geburt der Tochter Lydia

Stadtansichten, Landschaften, freie Arbeiten, figural-abstrakte Bilder, Blumenbilder und Porträts bilden den Schwerpunkt der Malerei von Iris Band. In abstrakten Formen erfasst sie konzentriert das Wesentliche. Kleine und große, eckige und runde Flächen komponiert Iris Band zu spannungsvollen Bildern. Realistisch erkennbar aber doch so verschachtelt, dass es eine Freude ist, das Typische mit vielen kleinen aufwendigen gemalten Details herum als Betrachter zu erfassen. Ihre Sicht auf Städte und Landschaften sind vor allem auch sehr farbig! Lebensfreude strahlt dadurch mir und sicher auch Ihnen entgegen. Mischtechnik auf Leinwand mit teilweise kollagiertem Untergrund bevorzugt Iris Band in ihrer Malerei oder auch Mischtechnik auf Holz.

Daneben gibt es kleinere handkollorierte Radierungen. Auch sie tragen die künstlerische Handschrift von Iris Band.

Almuth Lohmann-Zell

wurde 1974 in Mecklenburg geboren. 2000 – 2008 Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Studiengang Plastik/ Keramik bei Antje Scharfe, Karl Fulle und Martin Neubert, Abschluss Diplom. Geburt der Kinder. Seit Mai 2008 eigene Werkstatt in Halle. Dozententätigkeit, Ausstellungen in Berlin, Magdeburg, Karlsruhe, Suhl, Ottawa. 2008 1.Preis Taufsteingestaltung Gotha, 2013 Kügelgen-Stipendium Bernburg, 2018 Deutscher Medailleur Preis Statement/ "Zu meiner Arbeit…
Meine künstlerische Arbeit entspringt aus meiner Faszination für das menschliche Gesicht, welches offenbart und gleichzeitig verbirgt. Das Antlitz meines Gegenübers spielt in unserer täglichen Wahrnehmung, Kommunikation und den sozialen Interaktionen eine wesentliche Rolle, oft ist es Spiegel meiner selbst.
Ich möchte Augenblickssituationen festhalten, um ihnen mit Zeit und Ruhe begegnen zu können, sie auskosten und ihnen nachspüren zu können. Ich bin Beobachter, staune über die Vielfalt verschiedener Kopfformen, Physiognomien, Zeichnungen des Gesichts, unterschiedlicher Haltungen und die überwältigende Menge mimischer Ausdrucksformen.
Es sind keine konkreten Personen denen ich nachspüre, sondern abgespeicherte Bilder, die sich erst beim Modellieren herauskristallisieren und verfestigen. Ein weiterer Ansatz ist das Porträtieren von Romanfiguren, welche in mir, durch die erzählten Geschichten, zu einer konkreten Gestalt werden und diesem, meinem inneren Bild, meiner Vorstellung versuche ich eine greifbare Form zu geben.
Um unabhängig von Einflüssen und Erwartungshaltungen des Modellierten arbeiten zu können, widme ich mich dem fiktiven Portrait. Es ist der Versuch, mich von äußeren Gegebenheiten und Zwängen zu trennen, um mich ganz, mittels Vertiefung auf innere Bilder und Wahrnehmungen, eigenen Erinnerungen und Stimmungen in Bezug auf das menschliche Gesicht einzulassen. Gleichzeitig ist es spannend, wie ein und derselbe modellierte Kopf unterschiedlich auf mich wirkt, abhängig von der Raum- und Lichtsituation, vor allem aber abhängig von meiner eigenen mentalen Verfassung und Stimmung. So ist es schon im Prozess des Modellierens ein Ringen und Suchen, eine innere Unterhaltung mit dem werdenden Gegenüber, je nach eigener (Tages) Stimmung verändert sich die Plastik, darf stehen bleiben und wird vertieft oder muss verworfen werden.
Während meiner Beobachtungen von Menschen, sind mir immer wieder Tauben begegnet die es massenweise in den Städten gibt…. Zum einen sind sie sehr reizvoll in ihrer plastischen Gestalt, zum anderen bin ich von ihrer Präsenz und der Selbstverständlichkeit, wie sie sich im Stadtraum bewegen, fasziniert.
Tauben haben ihre eigene Welt ziemlich genial in die unsrige integriert …. Sie wohnen mit uns unter einem Dach (ob wir es wollen oder nicht), sind rastlos auf Futtersuche, sind besorgt um ihren Nachwuchs, beäugen neugierig andere Tauben, Hacken aufeinander ein, spielen sich mit geblähter Brust auf, dösen auf dem Dach…, uns Menschen in ihrem Gebaren doch sehr ähnlich. Mit meinen „vermenschlichten“ Tauben möchte ich von dieser Ähnlichkeit erzählen. Vielleicht ist es auch ein leichterer Zugang zu den Eigenheiten der menschlichen Kommunikation." Almuth Lohmann-Zell

Alle Arbeiten sind verkäuflich. Preisanfragen richten Sie bitte an die Galerie Klosterformat