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Einladung
"jetzt erst brecht"

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„alles wächst und blüht…“

Kerstin Borchardt / Malerei / Grafik / Gotthun
Regina und Christhard Richter / Holzobjekte / Gunzen / Vogtland
vom 26. März - 22. Juni 2019

Kerstin Borchardt

Ihr bisherigen Lebensweg hat sie von Thüringen - geb. 1966 in Mühlhausen - über Halle – Studium 1985 -1991 an der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein – über Berlin wo sie freischaffend im Bereich Theater, Spiel- und Animationsfilm gearbeitet hat – bis bin nach Mecklenburg - Vorpommern geführt. Hier lebt sie seit 1999 in Gotthun einem kleinen Ort wunderschön gelegen am größten Mecklenburger Binnensee der Müritz. Die Natur umgibt sie mit all den Schönheiten von Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Der Prozess des Entdeckens, die Spannung für die Entstehung einer Bildidee, die Energie und Kraft finden, der erste Strich um ein neues Bild entstehen zu lassen, das alles sucht Kerstin Borchardt in der Natur, ständig in sich selbst und damit für die Kunst. Ich sehe in ihren abstrakten,experimentellen und sehr lebendigen Malereien auch immer noch ein Stück luftiger Stofflichkeit ihrer ersten Ausbildung als Textiltechnikerin. Sie übermalt, druckt, nutzt die Collage und schreibt häufig auch ihre Gedanken dazu. Es sind spannende Ausschnitte, kleine und große Flächen in spannender farbiger Komposition beherrscht Kerstin.

Ihre Projekt- Arbeit seit 2001 mit Kindern und Jugendlichen in verschiedenen psychiatrischen Kliniken im Bereich der Kunsttherapie prägt sie bis heute nachhaltig.

Jeder Moment ist ein anderer sagen die Japaner. Diese Philosophie vom Zen- Buddhismus kenne ich auch sehr gut in der Keramik. Alles fließt und jeder Fingerabdruck und jede Veränderung sollte sichtbar sein… Bei Kerstin Borchardt zeigt sich diese Grundauffassung auch in ihren Bildern. Schwarze Farbe als Linie oder auch als Fläche im mutigen Duktus aufgetragen scheut sie sich nicht, diese neben oder über die zarten anderen Farbigkeiten zu setzten.

Wir als Betrachter suchen in diesem Spannungsfeld der Arbeiten unsere eigenen Empfindungen, Wahrnehmungen und Erkenntnisse.

Christhard Richter

1948 geboren in Dresden

1974-79Tischler-Drechslerlehre

1979-82 Studium -Fachschule f. Angew, Kunst bei Prof. Brockhage in Schneeberg

seit 1983 selbständig in Wischuer/Ostsee

1989 Aufnahme in d. VBK

1991 Mitglied BBK Meckl.Vorp., 2001 Atelier in Gunzen/Vogtl.
2009 Mitglied im BBK-Vogtland
seit
2011 freischaffend

schreibt über seine Arbeit:

„Inspiration für meine Arbeit bringt am Anfang die Begegnung mit dem  Material - die Zeitreise, die es birgt, sein Geruch, sein Gewicht, seine gewachsene Oberfläche,der Ort seiner Entstehung. In der  Konfrontation mit der gesuchten Form und Bestimmung, entsteht dann eine neue Qualität aus der Synthese zwischen Herkunft und Aussage. Klare geometrische Formen sind der Hintergrund für das Detail - greifbare Steigerung von Materialästhetik über morbide Lebenserscheinungen  von Holz. Meine Arbeiten arrangieren sich oft mit dem Fragment, der Akzeptanz der Nicht-Vollendung. Bearbeitung, Brennen, Farbgebung und Bemalung unterstützen  die Form. Wenn es der Funktion dient, arbeite ich Material übergreifend.“

Regina Richter

1955 geboren in Leipzig

1962 – 72 Besuch der polytechnischen Oberschule

1972 - 76 Fachschulausbildung zur Kinderdiakonin
 bis 1984 Arbeit im Beruf, 2 Söhne

1985 - 91 Volkshochschulkurse in Malerei und Grafik
Arbeitsgemeinschaft Fotografie

1986 - 91 selbständige Tätigkeit als Gestalterin
für Mode und Accesoires

1992 Leben und Arbeiten mit Christhard Richter, an der Ostsee

2002 Umzug ins Vogtland und Ausbau eines alten Bauernhauses zum Lebens- und Arbeitsmittelpunkt,

seit 2003 Holzart Werkstatt  und  Atelier in Gunzen

sie schreibt über ihre Arbeit:

„In der Begegnung meiner Phantasie mit den Formen, Details, Farben und Bewegungen um mich herum, entsteht die Konzeption für meine Arbeiten. Installationen und Objekte für Gärten, Landschaften und Parks, die mit Wind und Sonne spielen. Materialien sind Fundstücke, alte Hölzer und Metalle, die Spuren vergangener Zeit in sich bergen  und angefertigte Elemente aus Glas, Porzellan und Metall. Sie werden entsprechend ihrer Form verwendet , bearbeitet, und oft mit Farbe gefasst. Materialcollagen Bildhafte, oft abstrakte Kombinationen von Materialien unterschiedlichster Herkunft auf farblich gefasstem Hintergrund. Schmuckstücke. Oft ist das Holz in seiner vorhandenen Form, Farbe und Struktur  der Ausgangspunkt. Ihre Unverwechselbarkeit bekommen meine Kreationen durch spontane Materialkombinationen, die Farbgebung, sowie die Einarbeitung von Fundstücken und edlen Materialien (Perlen,Edelmetalle, Steine)“

Alle Arbeiten sind verkäuflich. Preisanfragen richten Sie bitte an die Galerie Klosterformat